Süddeutsche Zeitung vom 22.12.2023
Die Süddeutsche Zeitung berichtet über meine schriftliche Anfrage zur Anschaffung von Spürhunden im Berliner Strafvollzug. Laut Haushaltsplan möchte die Regierung rund 50.000 € für Anschaffung und Unterhalt von Spürhunden für Justizvollzugsanstalten in den nächsten zwei Jahren ausgeben. Wie sich aus der schriftlichen Anfrage ergibt, wurde bei ca. 160 Funden lediglich in 35 Fällen verbotene Substanzen durch Spürhunde der Polizei und des Zolls gefunden. Ob das die Anschaffung von Spürhunden speziell für Justizvollzugsanstalten rechtfertigt, ist zweifelhaft.
Meine Forderungen sind daher:
- Ausbau der Sucht- und Präventionsarbeit im Strafvollzug
- zur Verfügungstellung von sauberen Spritzen
- die Möglichkeit der Opioid-Substitution und die Diamorphintherapie für Betroffene
- Sicherstellung einer nahtlose Anschlussversorung und medizinisch-psychologische Betreuung nach der Haftentlassung
Hier der Link zum Artikel: https://www.sueddeutsche.de/panorama/kriminalitaet-berlin-gefaengnisse-tausend-handys-und-viele-kilo-drogen-gefunden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-231222-99-383673
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