Illegale Vermögen abschöpfen – ohne den Rechtsstaat zu schwächen

Ein Stapel eng gefalteter Tageszeitungen, bei dem eine Ausgabe mit der sichtbaren Überschrift ‚WORLD BUSINESS‘ und der Seitenangabe ‚B3‘ im Fokus steht. Die Farben sind überwiegend in Blautönen gehalten, was dem Bild eine kühle, sachliche Atmosphäre verleiht.

In dem heutigen Bericht der Berliner Morgenpost wird deutlich: Berlin will entschlossener gegen organisierte Kriminalität vorgehen und kriminelle Gewinne künftig schneller abschöpfen – unter anderem durch eine diskutierte Beweislastumkehr.

Ich habe dazu betont, dass ein starker Rechtsstaat konsequent gegen organisierte Kriminalität vorgehen muss – aber immer auf einer rechtssicheren und grundrechtskonformen Grundlage. Gerade bei neuen Instrumenten wie der Beweislastumkehr gilt: Wir dürfen Kriminellen ihr Geld nicht überlassen, aber wir müssen zugleich sicherstellen, dass rechtsstaatliche Prinzipien gewahrt bleiben.

Der Artikel zeigt damit die zentrale Herausforderung: effektive Strafverfolgung stärken, ohne den Rechtsstaat selbst zu gefährden.